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SHG Aktivitäten
Vorbei. Alles ist schon wieder vorbei. Wenn es solche tollen Reiseplanungen nicht gäbe, müßte man sie erfinden. Die Planer der SHG unter Otmar Möller hatten sich wieder etwas Spezielles ausgedacht. Und alle, die dabei waren, haben bestätigt: es ist ihnen (den Planern) etwas Besonderes eingefallen.
Am Donnerstag, 12. Mai 2011, 7:00 Uhr, traf sich wieder einmal eine gut gelaunte Reisegruppe der SHGen Baunatal und Kassel am vereinbarten Ort zur Abfahrt der Jahresreise mit Ziel Schwerin. Die Geräteausstatterfirma Hoffrichter hatte eingeladen. Leider waren drei Mitreisende der vergangenen Jahre wegen Krankheit verhindert. Mit einem mittelalten Bus (warum gibt es da nicht etwas Neueres?), Otto einem Spitzenfahrer, den wir schon einmal als exzellenten Fahrer einer SHG-Reise kennenlernen konnten, ging es Richtung Norden. Unterbrochen von dem obligatorischen SHG-Frühstück an einer Raststätte, wie immer mit 'ahler Wurst' und Käse und frischem Brot und wie immer spitzenmäßig von Otmar Möller in Szene gesetzt.
In Lübeck erwartete uns ein guter Stadtführer, verabredet um 12:30 Uhr (wir waren 12:29 Uhr dort!!). Zuerst gab es eine Führung mit unserem Bus in die Aussenbezirke rund um den Stadtkern. Sie wurde in der Innenstadt zu Fuß fortgesetzt, denn dort gab es für Kraftfahrzeuge keine 'Einreiseerlaubnis'. Am Ende hatten fast alle Stadtbesichtiger 'runde Füße', Ausnahme einige Profis, die Nachts im Bett auch noch weiterlaufen. Dann ging es zum Hotel, gepflegt, mit dem Mangel, daß es in den Zimmern zur Straßenseite bis 1 Uhr Nachts Straßenbahnverkehrslärm der Sonderklasse gab. Es war ungewohnt, aber 'machbar'. Jetzt der Reihe nach:
Vor den Straßenbahnlärm hatte die Reiseplanung ein gemeinsames Abendessen aller Reiseteilnehmer im Angebot, dem alle begeistert zusprachen. Erst gegen 22:00 Uhr wurde die Tafel aufgehoben. Die 'runden Füße' machten sich auf den Weg ins Hotel. Den Profis fehlten noch ein paar Kilometer, die jetzt zur Besichtigung der Innenstadt 'unter die Hufe' genommen wurden. Aber auch diese 'Sonderlinge' fanden am Ende in die Wiege. Tag 1 war geschafft.
Am nächsten Morgen Frühstück, reichhaltig, immer wieder frisch nachgelegte Leckereien. Alle waren zufrieden.
Heute ging es zu unseren Gastgebern, einer von zwei echten deutschen Geräte-Fabrikanten für Beatmungsgeräte, der Firma Hoffrichter in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin. Frau Lehmann und Herr Lux, wichtige Vertriebsspezialisten des Hauses, machten die Mitglieder unserer Selbsthilfegruppen und deren Angehörige (unsere Reisegesellschaft) mit der bzw. den Vertriebsphilosophien des Hauses Hoffrichter und den Produkten sehr viel näher bekannt als das bisher bei den Meisten der Fall war. Und die Firmengeschichte Hoffrichter, ein ostdeutsches 'Kind' nach der Wende, war ein nachdenkenswertes Kapitel für die wissensdurstigen Besucher. Eine sehr aufschlußreiche, interessante Firmenführung durch wichtige Bereiche der Entwicklung und des Vertriebs schloß sich, der kurzweiligen und informativen Schilderung von Herrn Lux an. Zum Abschluß des Morgens lud die Firma Hoffrichter die gesamte Reisegesellschaft zum Frühstück ein. Wer danach gedacht hatte, wir verlassen die Firma Hoffrichter, informiert und satt, der irrte sich. Vor dem Hause standen zwei Gefährte und Anhänger mit Innenstadtfahrgenehmigung für Schwerin. Die Firma Hoffrichter lud ein zur Information über Schwerin. Frau Lehmann aus dem Vertrieb war jetzt unsere Begleiterin. Das war wiederum Info pur - nur dieses Mal über den Niederlassungssitz Schwerin. Hörenswert und sehenswert. Unser großer Dank geht an die Firmenleitung und die uns betreuenden Mitarbeiter, Frau Lehmann und Herrn Lux.
Der Tagesmittelpunkt war zu Ende - und das an einem Freitag, dem 13ten! Jetzt wurden die 'runden Füße' und die Profis zurück ins Hotel gefahren. Nahziel: Kurzerholung und Vorbereitung auf den Abend, den, heute am 2ten Tag der Reise, jeder für sich individell planen konnte.
3. Tag - Wieder oppulentes Frühstück und um 9:00 Uhr waren wir bereits unterwegs, dieses Mal mit Gepäck, zur nahegelegenen Hansestadt Wismar. Wieder eine professionelle Führung durch die 45tausend Seelen-Gemeinde. Wieder gab es Eindrücke, die es in sich hatten, und mittendrin, gar nicht geplant in der Kirche St. Georgen eine Probe von nahezu 400 Posaunen (Menschen mit Posaunen): Doris Müller sagte: " ..ein Gänsehauterlebnis!". Bei vielen Reiseteilnehmern wurden jetzt die Füße wieder viereckig (der Autor dieser Zeilen, weiß wovon er spricht). Eine Ruhepause war notwendig - bei einer guten Tasse Kaffee (nein ohne Kuchen) Kuchen kommt später. Die Zeit war um, jetzt ging es auf die Heimreise - Generalrichtung Hamburg und noch etwas darüber hinaus gab es zum Abschluß noch einen Stopp in Bispingen (da war die Reisegruppe schon einmal vor zwei Jahren auf der Hamburgreise) An gleicher Stelle gab es wieder Kaffee und Kuchen bis zum Abwinken - wie das wieder die Füße mitmachten! Danach ging es Richtung Heimat - nein, es gab noch einen Stop: die Hälfte der Gesellschaft wollte noch bei einem Spargelbauern die Sonntagsmalzeit verfeinern. Jetzt ging es nach Hause.
Um 19:00 Uhr war der Spuk vorbei. Einzige Frage: wohin geht es nächstes Jahr. Kein Mensch weiß das, aber eines ist gewiß: es geht wieder weiter.
Die Lösung dieses Rätsels an dieser Stelle in ein paar Monaten.
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